Theatergruppe

Theatergruppe

In der Kirchengemeinde arbeitet die Theatergruppe zu bestimmten Anlässen in Form von Projekten. Diese Projekte werden professionell durch einen Theaterpädagogen begleitet.

Regelmäßig wird zum Familiengottesdienst am Heiligabend ein Theaterstück geprobt und aufgeführt. In der Regel werden die Projekte durch die Pertri-Combo musikalisch begleitet.

In diesem Jahr wurde am Sonntag, den 9. August, zum Einstieg in die Ausstellung und die Predigtreihe zum, Thema "Kunst trotz(t) handicap" eine Aufführung eines Theaterstücks "Der verlorene Sohn" im Familiengottesdienstes aufgeführt.


Theaterprojekt der "Der verlorene Sohn"

Liebe Kinder, liebe Jugendliche, liebe Eltern, auch in diesem Jahr wurde in der Petrikirche ein Theaterprojekt auf die Beine gestellt. In der letzten Woche der Sommerferien wurde wieder geprobt, improvisiert, gesungen, gelacht und natürlich Theater gespielt. Thematisch ging es um die Geschichte vom verlorenen Sohn.

Musikalisch hat das Theaterprojekt die Combo begleitet, die in dieser Woche von der Füllenbruch-Combo unterstützt wurde. Theaterpädagogisch wurde Daniel Scholz dieses Mal von einer weiteren Theaterpädagogin, Steffi Schäfer, begleitet. Das Besondere an diesem Theaterprojekt war, dass es als eine inklusive Woche geplant war. Damit ist gemeint, dass sowohl Menschen mit als auch Menschen ohne Behinderung gemeinsam auf der Bühne stehen.

Das Theaterstück wurde von ​Probe für Probe improvisiert und entwickelt. Daniel hatte schon viele Ideen mitgebracht, freute sich aber noch mehr über die Ideen, die die Kinder zu den Proben mitgebracht haben.

Die Theaterpädagogen wurden tatkräftig unterstützt durch die Organistin der Petrikirche Anna Myasoedova und die Leiterin der Füllenbruch-Combo. Auch die Hilfe einiger Eltern bei der Betreuung der Kinder und der Vorbereitung von Frühstück und Mittagessen muss unbedingt erwähnt werden.

Wer die Aufführung des Theaterstücks gesehen hat, wird sicherlich sagen: "Alle Arbeit und Mühe hat sich gelohnt." Es war sehr beeindruckend zu sehen wie Behinderte und Nichtbehinderte ganz zwanglos miteinander umgegangen sind. Wenn jemand mal seinen Einsatz oder seinen Text vergessen hatte, wurde ganz ohne Hektik einfach unterstützt und geholfen. Das Lachen in den Gesichtern der Kinder steckte die gesamte Kirchengemeinde an. So gab es mehrmals Applaus auf offener Szene und einen langanhaltenden Schlussapplaus.

Vielen Dank an alle Beteiligten
Manfred Hellmig