10 Jahre Schwester Ingrid

Seit zehn Jahren arbeitet Schwester Ingrid beim Herforder Mittagstisch. In dieser Zeit hat sie die Entwicklungen von einer Suppenküche hin zur einer Großküche, von einem Mittagessen im Gemeindehaus hin zu einem Verein mit eigenen Räumen und einem Jahresbudget von 80000 Euro begleitet und mit gestaltet. Im Januar wurde sie zunächst im Gottesdienst mit standing ovation und einem langen Applaus der Gemeinde geehrt, dann wurde sie bei Neujahrsempfang von ihren Mitarbeitern, ohne die sie allein nichts wäre wie sie immer wieder betont, gefeiert.

Wir nutzen diese 10 Jahre und interviewen sie zu ihrer persönlichen Bilanz beim Herforder Mittagstisch und befragen sie, wofür noch Mitarbeitende gebraucht werden.

Wenn jemand überlegt, beim Herforder Mittagstisch mitzuarbeiten, was für Qualitäten sollte sie oder er mitbringen? Und wofür genau könnten sie noch Mitarbeitende gebrauchen?

Wer mitarbeiten will sollte die Menschen in ihren sehr verschiedenen Lebenssituationen achten. Freundlichkeit, Geduld und viel Bereitschaft sich auf die unterschiedlichsten Herausforderungen des Tages einzulassen sind unabdingbar. Ich kann nicht im Voraus sagen wie viele Menschen kommen, ob wir noch Essen nachkochen müssen; ob es eine entspannte oder eher anstrengende Ausgabe wird. Was ich sagen kann ist: Wer gerne im Team arbeitet, wer gerne fröhlich begrüßt wird und gerne lacht, ist eigentlich in jedem Team gut aufgehoben.

Ganz konkret brauchen wir jemanden, die oder der montags das Essen aus der Anna-Siemsen-Schule holt und zum Mittagstisch bringt. Die Behälter sind allerdings schwer und wer sich dafür meldet braucht körperliche Kraft.

An zwei Tagen in der Woche ist die Kleiderstube geöffnet. Da braucht es noch einen Menschen zur Kleiderausgabe (besonders am Mittwoch), aber auch zum Sortieren von Kleidung. Letzteres dann, wenn vieles angeliefert wurde.

Dann brauchen wir immer wieder einmal neue Mitarbeitende für die Essensausgabe. Das betrifft auch den Samstag.

Wer gerne backt ist bei uns auch am richtigen Platz. Zur Tasse Kaffee ein Stück Kuchen ist sehr beliebt. Vielleicht mag jemand hin und wieder einen Kuchen bringen, oder auch bei uns in der Küche backen.

Das vollständige Interview können Sie im Gemeindebrief Ostern & Frühjahr 2014 nachlesen.