Der „Gemein(d)e Petrikäfer“ braucht seinen Lebensraum

Der „Gemein(d)e Petrikäfer“ (Coleoptera Petra) geht sonntags häufig zum Gottesdienst. Da trifft er sich mit anderen Käfern, um gemeinsam zu singen und zu beten. Er ist ein Beziehungstier, das bedeutet, er pflegt die Beziehung zu anderen Käfern und ist sehr gesellig und kommunikativ.

Wochentags geht er wie jeder andere Käfer seiner Arbeit nach, was ihn nicht davon abhält, nachmittags und abends den Petrikirchraum aufzusuchen, denn der Petrikirchraum ist der Lebensraum, in dem er sich am wohlsten fühlt. Dort tankt er auf, dort regeneriert er, dort findet er Kraft für den Alltag.

Der „Gemein(d)e Petrikäfer“ neigt zur Rudelbildung sei es beim Gospelchor, bei der Konfirmandenarbeit oder beim Seniorenfrühstück. Dort sollen 60 bis 95 Exemplare regelmäßig zusammentreffen, um noch größere Treffen zu organisieren.

Der „Gemein(d)e Petrikäfer“ ist in diesen Tagen bedroht, weil die Neugestaltung der Achse zwischen Marta und Innenstadt auch eine Neugestaltung des Wilhelmsplatzes mit sich bringt, was zur Folge hat oder haben könnte, dass die Parkmöglichkeiten (der gemein(d)e Petrikäfer kommt aus dem ganzen Kirchenkreis Herford) wegfallen. Deswegen ist es ein wichtiges Anliegen auf die Bedürfnisse und den Lebensraum des Petrikäfers hinzuweisen mit der Bitte, ihm Rechnung zu tragen. Denn der gemein(d)e Petrikäfer braucht seinen Lebensraum.